Generation Alpha
Generation Alpha Speaker & Experte Andreas Wollermann
Andreas Wollermann ist Keynote Speaker, Autor und Brückenbauer zwischen den Generationen. Sein Thema ist die Gen Alpha, jene junge Generation, die von Geburt an mit Smartphone, Social Media und Algorithmen aufwächst und dadurch anders sozialisiert wird als jede Generation vor ihr. Andreas Wollermann übersetzt diese Prägung in konkrete Konsequenzen für Führung, Ausbildung und Arbeitswelt. Seine Vorträge richten sich an Unternehmen, Führungskräfte, Personalverantwortliche und Ausbilder, die verstehen wollen, warum alte Führungsmodelle bei jungen Menschen nicht mehr greifen und was jetzt wirklich wirkt.
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Was ist die Generation Alpha?
Die Gen Alpha ist nicht einfach eine jüngere Ausgabe der Gen Z, auch wenn genau diese bequeme Verkürzung die Debatte prägt. Sie wächst unter Bedingungen auf, die noch stärker von digitalen Systemen, Algorithmen, künstlicher Intelligenz und permanenter Verfügbarkeit geprägt sind. Für ältere Generationen war das eine Entwicklung, die sie miterlebt haben. Für die Gen Alpha ist es Normalität, mit der sie geboren wurde.
Genau deshalb reicht es nicht, diese Generation mit alten Begriffen zu erklären. Sie ist mehr als die nächste Altersgruppe, sie ist Ausdruck einer veränderten Gegenwart, die zeigt, welche Bedingungen wir als Gesellschaft über Jahre normalisiert haben. Andreas Wollermann interessiert dabei nicht das Etikett, sondern die Frage, welche Umwelt einen jungen Menschen geprägt hat und was diese Prägung für Verhalten, Erwartungen und Motivation bedeutet.
Warum die Gen Alpha anders sozialisiert wird
Kein Kind sucht sich aus, mit welchen Werkzeugen es aufwächst. Die Gen Alpha wächst in eine Welt hinein, in der Sprachassistenten, personalisierte Inhalte, algorithmische Vorschläge, kurze Videoformate und KI-gestützte Werkzeuge schrittweise normal werden. Für sie ist Technologie nicht Fortschritt, sie ist Umwelt, und genau das verändert Sozialisierung.
Der Common Sense Census 2025 beziffert diesen Vorsprung: 40 Prozent der Kinder nutzen bereits im Alter von zwei Jahren ein Tablet. Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass 74 Prozent der Jugendlichen KI für Hausaufgaben einsetzen, ein Anstieg von 27 Prozentpunkten gegenüber 2024. Für diese Generation ist künstliche Intelligenz Gegenwart, kein Zukunftsthema. Der PwC Gen Alpha Survey 2026 zeigt zudem, dass 68 Prozent YouTube als primäre Medienplattform nutzen und 54 Prozent regelmäßig in Gaming-Umgebungen wie Roblox oder Minecraft aktiv sind, die für sie Lebenswelten sind, keine Freizeitbeschäftigung.
Das ist keine Schwäche dieser jungen Menschen, sondern die logische Folge einer gesellschaftlichen Entwicklung, die Erwachsene selbst mitgestaltet haben. Wer jetzt nur beklagt, dass junge Menschen anders ticken, verschließt die Augen vor der eigenen Verantwortung.
Die Gen Alpha und die Arbeitswelt
Die Gen Alpha wird nicht erst mit dem Berufseintritt mit neuen Bedingungen konfrontiert sein, sie wird diese Bedingungen bereits als Normalität mitbringen und andere Erwartungen an Kommunikation, Relevanz und Verfügbarkeit stellen. Führung, Ausbildung und Personalentwicklung können deshalb nicht mehr davon ausgehen, dass junge Menschen sich automatisch an bestehende Systeme anpassen, nur weil diese historisch funktioniert haben.
Der PwC Gen Alpha Survey 2026 bestätigt das deutlich: Junge Menschen gewichten Glaubwürdigkeit, Erklärungsbereitschaft und Konsistenz zwischen Worten und Verhalten von Führungspersonen höher als formale Titel oder Dienstalter. Führung wird nicht mehr geerbt, sie wird täglich neu verdient. Für Unternehmen, die heute nicht umdenken, wird das morgen zu einem echten Wettbewerbsnachteil im Kampf um junge Talente, und kaum eine Branche spürt diesen Druck so unmittelbar wie die Versicherungswirtschaft.
Was Führungskräfte über die Gen Alpha wissen müssen
Führung wirkt heute nicht mehr allein über Hierarchie, Rolle oder Titel. Menschen folgen nicht automatisch Positionen, sondern denen, die glaubwürdig handeln, Orientierung geben und Beziehung zulassen. Gerade junge Generationen prüfen sehr genau, ob Worte und Verhalten zusammenpassen. Das heißt nicht, dass die Gen Alpha weniger Führung braucht, sie braucht eine andere Qualität davon, nicht weicher, nicht beliebiger, sondern bewusster.
Andreas Wollermann zeigt in seinen Vorträgen, warum Klarheit ohne Beziehung schnell kalt wirkt und Beziehung ohne Klarheit schnell beliebig, und warum nur beides zusammen das Vertrauen schafft, das Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Ausbilder heute dringend brauchen. Das ist unbequem für alle, die an alten Führungsmustern festhalten wollen, aber es ist die einzige Grundlage, auf der Nachwuchsgewinnung in Zukunft noch gelingt.
Die Gen Alpha verstehen statt bewerten
Andreas Wollermanns zentrale These lautet: Junge Menschen sind nicht das Problem, sie sind das Ergebnis ihrer Sozialisierung. Manche sprechen über die Gen Alpha, als sei sie das Problem, doch sie ist nicht das Problem. Sie ist der Frühindikator. Sie zeigt, was passiert, wenn eine Gesellschaft immer digitaler, immer schneller, immer emotionaler und immer abhängiger von Sichtbarkeit wird.
Die Gen Alpha wird nicht deshalb herausfordernd, weil sie schwächer ist, sie wird herausfordernd, weil sie dazu zwingt, auf die Bedingungen zu schauen, die wir selbst geschaffen haben. Wer junge Menschen pauschal als bequem, unmotiviert oder respektlos abstempelt, stellt die falsche Frage. Die richtige Frage lautet, welche gesellschaftlichen, technologischen und medialen Bedingungen einen jungen Menschen geprägt haben und welche Konsequenzen sich daraus für Führung, Bildung und Zusammenarbeit ergeben.
Keynotes und Vorträge zur Generation Alpha
Andreas Wollermann hält Keynotes und Vorträge zur Gen Alpha für Unternehmen, die Versicherungs- und Finanzwirtschaft, Führungskräftetagungen, HR-Kongresse, Verbände, Ausbildungsträger und Schulen. Seine Vorträge verbinden gesellschaftliche Einordnung mit konkreten Handlungsempfehlungen für Führung, Kommunikation und Nachwuchsgewinnung.
Bekannt wurde er durch Auftritte im EU-Parlament, mehrere Beiträge in der WDR Lokalzeit und seine regelmäßige Kolumne bei AssCompact, die rund 39.000 Fach- und Führungskräfte der Versicherungswirtschaft erreicht.
Bekannt aus



Nach Generation Z kommt Alpha
In seinem Buch „Nach Generation Z kommt Alpha“ beschreibt Andreas Wollermann, was Führungskräfte, Personaler und Ausbilder über die neue Generation wissen müssen. Das Buch ist die schriftliche Vertiefung seiner Vorträge und dokumentiert die intensive praktische Auseinandersetzung mit dem Thema, die seit über fünf Jahren im Zentrum seiner Arbeit als GENfluenZer® steht.
Die Gen Z und die Gen Alpha
Generationen sind keine Gegner, sie sind Menschen, die unter unterschiedlichen Bedingungen sozialisiert wurden, und genau darin liegt der entscheidende Unterschied. Die Gen Z hat den digitalen Umbruch selbst erlebt, den Aufstieg sozialer Netzwerke, die Beschleunigung von Kommunikation und die Verschiebung von Öffentlichkeit. Die Gen Alpha kennt diese Entwicklung nicht als Umbruch, sondern von Geburt an als Normalität.
Wer Unterschiede nur bewertet, verstärkt Gräben, wer sie einordnet, schafft Verbindung. Für Unternehmen bedeutet das, dass Führung, Kommunikation und Nachwuchsarbeit nicht auf eine Generation zugeschnitten werden können, sondern auf einen fortlaufenden gesellschaftlichen Wandel reagieren müssen.
Andreas Wollermann als Generation Alpha Speaker
Andreas Wollermann verbindet Vertriebstraining, Kommunikationsexpertise und Führungspraxis mit einer tiefen Auseinandersetzung mit Generationenforschung. Unter der Marke GENfluenZer® positioniert er sich seit über fünf Jahren als Brückenbauer zwischen den Generationen, nicht als akademischer Generationenforscher, sondern als Praktiker, der mit Führungskräften, Trainern, Unternehmen und jungen Menschen direkt arbeitet.
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FAQ
Häufige Fragen zur Generation Alpha
Was ist die Generation Alpha?
Die Gen Alpha umfasst die ab etwa 2010 geborenen jungen Menschen. Sie wächst als erste Generation vollständig mit Smartphone, Social Media und Algorithmen auf und wird dadurch grundlegend anders sozialisiert als vorherige Generationen.
Ab wann beginnt die Generation Alpha?
Der Begriff Gen Alpha wird in der Regel für die ab etwa 2010 geborenen Jahrgänge verwendet und schließt damit direkt an die Gen Z an.
Was unterscheidet die Generation Alpha von der Generation Z?
Die Gen Z hat den Übergang von analoger zu digitaler Welt noch bewusst erlebt. Die Gen Alpha kennt von Geburt an ausschließlich die vollständig vernetzte, digitale Realität, was ihre Sozialisierung noch einmal deutlich verändert.
Wie beeinflussen Social Media und Algorithmen die Generation Alpha?
Permanente Verfügbarkeit von Informationen, ständige Vergleichbarkeit und algorithmisch gesteuerte Inhalte prägen Aufmerksamkeit, Kommunikation und Selbstbild der Gen Alpha von klein auf. Laut Common Sense Census 2025 nutzen bereits 40 Prozent der Kinder im Alter von zwei Jahren ein Tablet, und die JIM-Studie 2025 zeigt, dass 74 Prozent der Jugendlichen KI für Hausaufgaben einsetzen.
Wie verändert die Generation Alpha die Arbeitswelt?
Sobald die Gen Alpha in den Arbeitsmarkt eintritt, verändern sich Erwartungen an Sinn, Kommunikation, Feedback und Führung grundlegend. Unternehmen, die ihre Personalgewinnung und Führungskultur nicht rechtzeitig anpassen, verlieren den Anschluss an junge Talente.
Was müssen Führungskräfte über die Generation Alpha wissen?
Führungskräfte müssen verstehen, dass Führung nicht mehr über Titel oder Hierarchie wirkt, sondern über Glaubwürdigkeit. Der PwC Gen Alpha Survey 2026 zeigt, dass junge Menschen Erklärungsbereitschaft und Konsistenz zwischen Worten und Verhalten deutlich höher gewichten als formale Autorität. Führung wird nicht mehr geerbt, sie wird täglich neu verdient.
Welche Anforderungen stellt die Generation Alpha an Arbeitgeber?
Die Gen Alpha erwartet ehrliche Kommunikation, echte Entwicklungsperspektiven und Führung, die ihre Lebensrealität ernst nimmt, statt sie an veralteten Maßstäben zu messen.
Welche Vorträge bietet Andreas Wollermann zur Generation Alpha an?
Andreas Wollermann hält Keynotes zur Gen Alpha für Unternehmen, die Versicherungs- und Finanzwirtschaft, Führungskräftetagungen, HR-Kongresse, Verbände und Ausbildungsträger, mit Fokus auf Sozialisierung, Führung und Nachwuchsgewinnung.
Kann Andreas Wollermann als Generation Alpha Speaker gebucht werden?
Ja, Andreas Wollermann kann für Vorträge, Keynotes und Trainings rund um die Gen Alpha und die Gen Z gebucht werden. Anfragen sind über das Kontaktformular der Website möglich.
Die zitierten Studien (Common Sense Census 2025, JIM-Studie 2025, PwC Gen Alpha Survey 2026) sind im Buch „Nach Generation Z kommt Alpha“ mit vollständiger Quellenangabe belegt. Zum Buch
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